Archiv der Kategorie: … im Hundetraining

Welpen lernen im Alltag – Ruhe, Warten und Orientierung

Wenn ein Welpe einzieht, beginnt eine besondere Zeit. Alles ist neu, vieles entwickelt sich erst, und jeden Tag gibt es etwas zu entdecken. Für den jungen Hund ebenso wie für uns Menschen. Im Alltag entstehen dabei unzählige kleine Lernmomente. Beim Warten vor der Haustür, beim Beobachten im Park, beim Spielen im Wohnzimmer oder beim gemeinsamen Unterwegssein. Auch Ruhepausen gehören dazu. Welpen lernen ständig. Nicht nur in Übungssituationen, sondern vor allem in den vielen kleinen Momenten des Zusammenlebens. Viele Fähigkeiten, die später einen fröhlichen und ausgeglichenen Hund ausmachen, wachsen genau dort. Schritt für Schritt, im ganz normalen Alltag.

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Mit Herz, Bauch und Köpfchen statt Methodenwahn

Hundeerziehung bewegt sich zwischen dem Wunsch nach klarer Orientierung und der Realität individueller Lebenssituationen. Der Wunsch nach festen Regeln oder nach einer Methode, die Sicherheit gibt und verlässlich funktioniert, ist dabei nachvollziehbar. Unsere Hunde bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit, ebenso wie wir Menschen. Persönlichkeiten, Lernerfahrungen und Lebensbedingungen wirken zusammen und prägen das gemeinsame Zusammenleben. Hundeerziehung lässt sich deshalb nicht losgelöst von ihrem jeweiligen Kontext betrachten.

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Lernen durch Verknüpfung – Konditionierung verstehen

3. Teil: Was lernt mein Hund tatsächlich, wenn ich ihm etwas beibringe?

Im letzten Beitrag ging es darum, wie wir das Lernen für unsere Hunde so gestalten können, dass es leicht und verständlich bleibt (2. Teil: Vom Plan zum gemeinsamen Lernen). Jetzt schauen wir genauer hin, was eine Übung bedeutet und was unser Hund dabei tatsächlich lernt.
Bevor wir mit einer neuen Übung beginnen, lohnt es sich, dass wir uns klar machen, was wir unserem Hund beibringen wollen. Der erste Schritt ist, die Übung selbst zu definieren und zwar möglichst objektiv. Danach wird sie in kleine, gut machbare Schritte aufgeteilt. Stichwort Kleinschrittigkeit. So machen wir es unserem Hund und auch uns leichter.

Nehmen wir als Beispiel das Signal Platz.
Ich frage mich als Mensch: Was soll mein Hund tun, wenn ich Platz sage?

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Lernen durch Verknüpfung – Konditionierung verstehen

2. Teil: Vom Plan zum gemeinsamen Lernen

Manche Situationen im Alltag brauchen klare Signale, also Worte, die Orientierung geben. Beispiele sind Rückruf, Stopp oder auch Sitz, Platz und Bleib. Es sind sozusagen die Vokabeln, die wir gemeinsam üben, das formale Lernen. Wie beim Vokabelpauken früher: verstehen, wiederholen, vertiefen und festigen. Das sind die ersten Schritte.

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Lernen durch Verknüpfung – Konditionierung verstehen

1. Teil: Klassische und operante Konditionierung

Immer mal wieder wird es hier rund um die Themen des Lernens gehen. Heute beginne ich mit dem Thema Konditionierung.
Das Thema ist umfangreich, deswegen wird es ein Zwei- oder Dreiteiler werden. Im ersten Teil geht es um die klassische und die operante Konditionierung, also zwei grundlegende Formen des Lernens.
Es wird diesmal etwas theoretischer, aber das ist ein gutes Fundament für das, was noch kommt.

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Der Anfang ist der Schlüssel – Warum Veränderungen vor dem sichtbaren Problem liegen

Was mache ich, wenn mein Hund nicht auf meinen Ruf reagiert? Wie gehe ich damit um, wenn mein Hund in bestimmten Situationen nicht mehr an lockerer Leine läuft? Was mache ich, wenn er plötzlich den Nachbarn anbellt? Was tun, wenn er auf Artgenossen reagiert oder einem Jogger hinterherläuft? Was mache ich, wenn …?

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Wenn der Rückruf nicht einwandfrei funktioniert: Ein Blick auf „Abklatschhunde“ und soziale Verpflichtungen

Anknüpfend an meinen letzten Blogbeitrag möchte ich das Thema Rückruf mit zwei weiteren Aspekten noch einmal aufgreifen.
Zum einen, wer kennt es nicht, dass der Hund beim Rückruf zwar reagiert, aber nur einen kurzen Abstecher zum Menschen macht, um sich das Leckerchen zu schnappen und dann wieder schnell das Weite sucht. Zum anderen könnte es sein, dass wir Menschen manchmal dazu neigen, unseren Hunden zu unterstellen, sie wollten einfach nicht reagieren, wenn sie ein Signal nicht sofort ausführen – dabei kann manchmal viel mehr dahinterstecken.

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Wie der Rückruf zum Reizradar wird: Die Auswirkungen unbeabsichtigter Konditionierung auf den Hund

Es gibt Dinge im Leben, die passieren einfach, und dann gibt es Dinge, die wir ganz gezielt in die Wege leiten – besonders in der Hundeerziehung. Manchmal bringen wir unseren Hunden bewusst Signale wie „Sitz“ oder „Platz“ bei. Oft lehren sie sich auch selbst etwas. Und hin und wieder bringen wir ihnen auch versehentlich Dinge bei.

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