Archiv des Autors: Alessandra

Mit Herz, Bauch und Köpfchen statt Methodenwahn

Hundeerziehung bewegt sich zwischen dem Wunsch nach klarer Orientierung und der Realität individueller Lebenssituationen. Der Wunsch nach festen Regeln oder nach einer Methode, die Sicherheit gibt und verlässlich funktioniert, ist dabei nachvollziehbar. Unsere Hunde bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit, ebenso wie wir Menschen. Persönlichkeiten, Lernerfahrungen und Lebensbedingungen wirken zusammen und prägen das gemeinsame Zusammenleben. Hundeerziehung lässt sich deshalb nicht losgelöst von ihrem jeweiligen Kontext betrachten.

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Bausteine der Hundeernährung

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Hunde. Gleichzeitig gibt es heute viele unterschiedliche Fütterungsformen wie Trockenfutter, Nassfutter, BARF (eine Form der Rohfütterung) oder selbst gekochte Rationen. Diese Vielfalt kann es erschweren, den Überblick zu behalten. Unabhängig von der gewählten Fütterungsart gilt jedoch ein gemeinsamer Grundsatz: Der Hund muss mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden.
Damit ein Futter diese Voraussetzung erfüllt, muss es aus verschiedenen Bausteinen bestehen, die Energie liefern und die Versorgung mit Nährstoffen sicherstellen.

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Nicht jeder Hund braucht jeden Hund

Diese Überschrift ist weniger provokant gemeint, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Gemeint sind unterschiedliche Bedürfnisse im sozialen Miteinander von Hunden.

In diesem Beispiel führt der Weg durch einen Park. Es gibt schöne breite Wege, u.a. einen Teich mit Enten und einen Spielplatz. Ein Mensch ist mit seinem Hund unterwegs, der Hund läuft an der Leine. Ruhig, aufmerksam, ansprechbar. Er ist zufrieden. Es braucht in diesem Moment nicht mehr. So, wie es gerade ist, ist es für Mensch und Hund schön. Die Leine begrenzt ihn nicht, sie gibt Orientierung.
Dann kommt ein anderes Mensch-Hund-Team entgegen. Der Hund läuft frei. K L I C K und weiterlesen

Kindness is clever – Freundlichkeit ist klug

2. Teil: Freundlichkeit unter Hundemenschen – Begegnungskultur auf dem Prüfstand

Wenn wir mit unseren Hunden unterwegs sind, begegnen wir nicht nur fremden Hunden, sondern auch anderen Menschen mit all ihren Haltungen, Geschichten und Erfahrungen. Und genau das macht Hundebegegnungen zu einem hochsozialen Geschehen, das weit über das Verhalten der Hunde hinausgeht. Genau dort zeigt sich, wie hilfreich eine freundliche Haltung sein kann. Nicht im Sinne eines oberflächlichen Nettseins, sondern als bewusste Form von Respekt und Rücksicht.

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Kindness is clever – Freundlichkeit ist klug

1. Teil: Freundlich zu mir selbst und meinem Hund

Kind is clever“ ist ein Satz, der mich wegen seiner Schlichtheit und seiner kraftvollen Aussage überzeugt. Er klingt einfach, doch der Gedanke dahinter ist alles andere als banal. Freundlich zu sein ist klug. Diese Einstellung kann im Alltag Orientierung geben.
Viele von uns wünschen sich einen Hund, der gelassen, freundlich und souverän ist. Einen Hund, der ruhig an anderen vorbeigeht und nicht weiter auffällt. Das ist verständlich. Gleichzeitig entsteht gerade an dieser Stelle schnell Druck. Wenn unser Hund sich nicht so verhält, wie es im Alltag als gesellschaftlich passend angesehen wird, hoffen wir bei jeder neuen Situation, dass es diesmal ruhiger läuft. Oft tun wir das, obwohl wir selbst angespannt sind oder obwohl uns mögliche Begegnungen oder Situationen schon im Voraus beschäftigen.

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