Nicht jeder Hund braucht jeden Hund

Diese Überschrift ist weniger provokant gemeint, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Gemeint sind unterschiedliche Bedürfnisse im sozialen Miteinander von Hunden.

In diesem Beispiel führt der Weg durch einen Park. Es gibt schöne breite Wege, u.a. einen Teich mit Enten und einen Spielplatz. Ein Mensch ist mit seinem Hund unterwegs, der Hund läuft an der Leine. Ruhig, aufmerksam, ansprechbar. Er ist zufrieden. Es braucht in diesem Moment nicht mehr. So, wie es gerade ist, ist es für Mensch und Hund schön. Die Leine begrenzt ihn nicht, sie gibt Orientierung.
Dann kommt ein anderes Mensch-Hund-Team entgegen. Der Hund läuft frei. K L I C K und weiterlesen

Kindness is clever – Freundlichkeit ist klug

2. Teil: Freundlichkeit unter Hundemenschen – Begegnungskultur auf dem Prüfstand

Wenn wir mit unseren Hunden unterwegs sind, begegnen wir nicht nur fremden Hunden, sondern auch anderen Menschen mit all ihren Haltungen, Geschichten und Erfahrungen. Und genau das macht Hundebegegnungen zu einem hochsozialen Geschehen, das weit über das Verhalten der Hunde hinausgeht. Genau dort zeigt sich, wie hilfreich eine freundliche Haltung sein kann. Nicht im Sinne eines oberflächlichen Nettseins, sondern als bewusste Form von Respekt und Rücksicht.

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Kindness is clever – Freundlichkeit ist klug

1. Teil: Freundlich zu mir selbst und meinem Hund

Kind is clever“ ist ein Satz, der mich wegen seiner Schlichtheit und seiner kraftvollen Aussage überzeugt. Er klingt einfach, doch der Gedanke dahinter ist alles andere als banal. Freundlich zu sein ist klug. Diese Einstellung kann im Alltag Orientierung geben.
Viele von uns wünschen sich einen Hund, der gelassen, freundlich und souverän ist. Einen Hund, der ruhig an anderen vorbeigeht und nicht weiter auffällt. Das ist verständlich. Gleichzeitig entsteht gerade an dieser Stelle schnell Druck. Wenn unser Hund sich nicht so verhält, wie es im Alltag als gesellschaftlich passend angesehen wird, hoffen wir bei jeder neuen Situation, dass es diesmal ruhiger läuft. Oft tun wir das, obwohl wir selbst angespannt sind oder obwohl uns mögliche Begegnungen oder Situationen schon im Voraus beschäftigen.

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Lernen durch Verknüpfung – Konditionierung verstehen

3. Teil: Was lernt mein Hund tatsächlich, wenn ich ihm etwas beibringe?

Im letzten Beitrag ging es darum, wie wir das Lernen für unsere Hunde so gestalten können, dass es leicht und verständlich bleibt (2. Teil: Vom Plan zum gemeinsamen Lernen). Jetzt schauen wir genauer hin, was eine Übung bedeutet und was unser Hund dabei tatsächlich lernt.
Bevor wir mit einer neuen Übung beginnen, lohnt es sich, dass wir uns klar machen, was wir unserem Hund beibringen wollen. Der erste Schritt ist, die Übung selbst zu definieren und zwar möglichst objektiv. Danach wird sie in kleine, gut machbare Schritte aufgeteilt. Stichwort Kleinschrittigkeit. So machen wir es unserem Hund und auch uns leichter.

Nehmen wir als Beispiel das Signal Platz.
Ich frage mich als Mensch: Was soll mein Hund tun, wenn ich Platz sage?

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Lernen durch Verknüpfung – Konditionierung verstehen

2. Teil: Vom Plan zum gemeinsamen Lernen

Manche Situationen im Alltag brauchen klare Signale, also Worte, die Orientierung geben. Beispiele sind Rückruf, Stopp oder auch Sitz, Platz und Bleib. Es sind sozusagen die Vokabeln, die wir gemeinsam üben, das formale Lernen. Wie beim Vokabelpauken früher: verstehen, wiederholen, vertiefen und festigen. Das sind die ersten Schritte.

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